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Gartengeräte und -maschinen

 

 

Elektromobilität im Garten. Aber die Öko- und   

Menschenrechtsbilanz?

 

 

Ehemals: Historische Traktoren & Standmotoren

 

 

 

 

 

 

Gartengeräte und - maschinen

 

Alles kommunal orange?

 

Nein – aber mit AS und Husqvarna ist man auf jeden Fall gut beraten, vor allem, wenn es viel zu tun gibt. Und bei Profigeräten bereitet es auch mehr Freude, reparierend Hand anzulegen. 

 

 

 

 

Manche Menschen aber vergessen, dass man mit dem Zollstock nicht nur zweierlei Maß nehmen kann:

 

A) Gras hoch = solche Schlamper! Wie sieht´s denn da aus?

 

B) Gras niedrig = so ein fleißiger Kerle.

 

Lasst doch auch mal die Blumen sprechen. Nicht gleich alle alten Obstbäume fällen und verbissen die Wiese auf Millimeterkahlkopfniveau halten. Kleingetier, der Wendehals und andere Vögel danken es euch. Gras – und Blumeninseln“ können Unterschlupf für Blindschleiche, Weinbergschnecke, Käfer & Co. sein.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Februar 2017. Elektromobilität im Garten

 

Baum – und Brennholzarbeiten mit Akku-Hochentaster und Elektro-Husqvarnamotorsäge. Kein Lärm und keine Zweitaktabgase mehr und legt man die Motorsäge kurz ins Gras, bleibt sie still und läuft nicht im Standgas weiter.

 

Doch erst später wurde mir bewusst, dass wenn man es auf der einen Seite gut meint, es auf der anderen wieder schlecht machen kann. Denn die Öko- und Menschenrechtsbilanz fällt nicht gut aus – man denke an die Themen „Metalle der seltenen Erden“ sowie die Kobalt- und Coltanminen im Kongo beispielsweise.

 

Unser Reichtum und Komfort bedeutet für diese Menschen Elend, Ausbeutung, Kriege und Menschenrechtsverletzungen, für die Natur entstehen katastrophale Schäden! Und die Menschen vor Ort selber haben nichts vom Reichtum der Bodenschätze in ihrer Heimat…

to be continued

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Historische Traktoren & Standmotoren 

 

Labsal für Augen und Ohren. Große Schwungräder, die –  einmal in Bewegung gesetzt – nimmer zum Stillstand kommen mögen. Dampf. Offen laufende Ventiltriebe, Stößelstangen und Pleuel. Munter hüpfende Flachriemen. Startprozedere mittels Kurbel und Zündfix. Bis zum Oberarm in den dunklen Tiefen des Kurbelgehäuses eines langhubigen Einzylinders verschwinden. Pleuel auswinkeln, Pleuel im Lagergrund bearbeiten, Pleuelbüchsen anfertigen, Zylinder bohren und honen, Einspritzdüsen abdrücken, schwere Schwungräder abziehen, Kurbelwellen richten, Kolbenringe, Ventilführungen und Sitzringe tauschen…

Fitness pur: Wo schwergewichtig ausgeführte translatorische und rotierende Massen in Aktion sind, gibt es immer wieder etwas zu tun. 1992 mein Einstieg in das Thema Oldtimertechnik.

 

 

 

August 1994

Auf dem Weg zu einem Oldie-Schleppertreffen in Weinsberg mit dem 1956er Holder ED2. Der berühmte wassergekühlte Zweitaktdiesel mit 500 ccm von Max Holder (ab 1954 bei Sachs gefertigt) trieb ab 1949 den Einachser ED10, ab 1953 den ED2 und die Vierradschlepper B10 und A10 an. Gar Hersteller wie Bungartz, FAHR, Hansa, Monax und Hummel kauften diesen Motor für ihre Einachsschleppermodelle bei Holder. 1957 kam dann der luftgekühlte 600er im B12, A12 und E12 hinzu. Holder stellte seinen ersten Einachsschlepper Ende der 1920er Jahre vor. Zuerst mit DKW-Motor (Pionier), später mit ILO- Motor (NHT, EB 9).

 

 

 

 


 

 

September 1994

Beim Ankurbeln des 1952er Schleppers KS 12 der Motorenfabrik München-Sendling mit dem Sendling Dieselmotor DS 211. Wir waren auf dem Weg zum Schleppertreffen in Hochdorf bei LANZ Bulldog-Spezialist Walter Enz.


 

 

 

 

 

Februar 1995

Brennholzsägen mit dem 1951er

Farymann (Lampertheim) Dieselstationärmotor.

Die Verdampfer dampfen so schön.                       


 

 

 

 

April 1995

Der 1954er Holder ED 2.

Da kamen wir vom Oldtimer-Schleppertreffen in Sinsheim, wo wir zwei Tage waren. Ich musste ihm unterwegs die Motorhaube und das Lüfterrad demontieren damit mehr

Kühlluft an den Kühler gelangen konnte. Denn die Aluriemenscheibe brach und der Keilriemen hüpfte immerzu herunter. Hin und wieder kochte das Kühlwasser aber wir schafften es doch nach Hause.


 

Mai 1997   

Er war derzeit in Arbeit: Ein Stationärmotor der Motorenfabrik München-Sendling, Typ WS 308 von 1937. Ein Benziner mit Magnetzündung und zwei Tanks für Benzin- und Petroleumbetrieb. Offen laufender Ventiltrieb mit langen Stößelstangen, die hier aber demontiert sind da der Zylinderkopf, die Schwungradsimmerringe und das Pleuellager überarbeitet werden mussten. Die Vorgänger der 20er Jahre hatten gar eine offen laufende Kurbelwelle und ein offen laufendes Zündmagnetenzahnrad.


 

 

 

Dezember 1997

Der Hummel U50z2 – Einachsschlepper von 1951. Dieser hat einen 400er ILO-Benzinmotor mit schöner Blech- verkleidung und Ölpumpe. Er musste ebenso mit der Kurbel gestartet werden. Einen tollen Klang hatte er. Bei dessen Produktion wurden übrigens Teile der Bremsen eines 1944er Willys Jeep verwendet.

 

 

 


 

 

 

 

März 1998

Frisch gerichtet: Der Deutz Stationärmotor MA 608 von 1938. Diesen hatte ich zuvor in zerlegtem Zustand vom Museum Marxzell nahe Karlsruhe erstanden.

4 PS, Benziner mit Verdampfungskühlung und Noris-Zündmagnet.

 

 


 

 

 

 

März 1998

Deutz MA 311 Stationärmotor von 1927.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

September 1999

Auch frisch gerichtet: 1943er Stationärmotor von Sachs


Oktober 1999

Eicher ED 19 von 1954. Die Kurbel steckt.

Tolle Motoren, die luftgekühlten Langhuber (ED) von Eicher. Aluzylinder und - kopf, Direkteinspritzer. 1948 eingeführt, gab es diese per Radialgebläse gekühlten Eicher-Motoren von 1 bis 6 Zylinder bis 1985. Für jeden Zylinder gab es ein separates Gebläse und gar auch noch eines für die Lichtmaschine. Ab 1959, mit Einführung der Raubtierreihe, waren die Motoren als Kurzhuber ausgeführt (EDK). An diesem ED 19 hier musste ich u.a. den Zylinderkopf komplett überholen. Bei meinem ersten Eicher 1993, einem 16er von 1958, musste u.a. gar das große Schwungrad von der Kurbelwelle herunter. Hierfür musste er mithilfe von Hydraulikkran und einem großen Wagenheber in der Mitte getrennt werden.

 

 


Juli 2000

Der 11er Deutz von 1949, Bauzeit 1935 bis 1950.

Wassergekühlter Einzylinder. Unmittelbar nach den Gebrüdern Eicher in Dingolfing an der Isar führte auch Deutz in Köln 1949 die Luftkühlung ein. Den 11er Deutz musste man immerzu mit der Kurbel und einem Zündfix starten, da an diesem kein Anlasser vorgesehen war. An diesem erneuerte ich nur die Elektrik und die Reifen, da der Originalzustand erhaltenswert war. Im Sommer 2000 fuhr ich mit ihm gar nach Stuttgart hinein, von Weilimdorf aus via Feuerbach über den Pragsattel in den Stuttgarter Osten (Stöckach) und fuhr bei meinem Motoreninstandsetzungs-Lehrbetrieb vor.

 

 


 

 

 

Heute ist nur noch er übrig: Ein kleiner Holder E5 von 1956. Zum Pflügen und Fräsen der kleinen Äckerle. Den linken Achstrichter sollte ich aber demnächst zerlegen und reparieren, das werde ich wohl im Sommer 2019 angehen:


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